Zahnimplantate
Ihre zuverlässige Lösung für ein natürliches Lächeln
Implantologie – präzise, minimalinvasiv und individuell
Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen Implantologie – von der minimalinvasiven Implantation bis zur komplexen Versorgung mit extensivem Knochenaufbau. Durch digitale 3D-Planung und hochmoderne Implantatsysteme können Implantate millimetergenau positioniert werden, um ein natürliches, funktionelles und ästhetisches Ergebnis zu erzielen.
Dabei arbeiten unsere erfahrenen Implantolog:innen, Chirurg:innen und Prothetik-Spezialist:innen Hand in Hand – für höchste Sicherheit, Qualität und Präzision in jeder Behandlungsphase
Was bedeutet Sofortimplantation?
Normalerweise wird nach dem Ziehen eines Zahnes einige Wochen gewartet, bis das Zahnfleisch und der Knochen verheilt sind, bevor ein Implantat eingesetzt wird. Bei einer Sofortimplantation wird das Implantat direkt nach dem Entfernen des Zahnes eingesetzt – also in derselben Behandlungssitzung.
Das spart Zeit und oft auch einen zweiten Eingriff.
Wann ist das möglich?
Eine Sofortimplantation kann nur durchgeführt werden, wenn die Situation im Mund es zulässt.
Das heißt:
• Es darf keine akute Entzündung an der Stelle sein
• Es muss genug Knochen vorhanden sein, damit das Implantat stabil hält
• Das Zahnfleisch und die Knochenwände sollten weitgehend intakt sein
• Der Patient sollte eine gute Mundhygiene haben und gesund sein
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, ist eine Sofortimplantation eine schnelle und schonende Lösung.
Was ist Sofortbelastung?
Normalerweise muss ein Implantat einige Monate einheilen, bevor es mit einer Krone oder Brücke versorgt wird.
Bei einer Sofortbelastung bekommt der Patient bereits kurz nach dem Einsetzen (meist innerhalb von 1–2 Tagen) eine provisorische Krone.
Das Implantat wird also sofort benutzt – zum Beispiel für ein natürliches Lächeln im sichtbaren Bereich.
Wann geht das?
Eine Sofortbelastung ist nur möglich, wenn das Implantat sehr fest sitzt und die Belastung gut kontrolliert werden kann.
Das hängt vom Knochen, der Stabilität und auch vom Biss des Patienten ab.
Vorteile beider Verfahren
• Kürzere Behandlungszeit
• Weniger chirurgische Eingriffe
• Schnelleres ästhetisches Ergebnis („Zahn gleich nach dem Ziehen“)
• Bessere Erhaltung von Knochen und Zahnfleisch
Aber:
Nicht jede Situation eignet sich dafür. Wenn z. B. eine Entzündung, Knochenmangel oder schlechte Stabilität besteht, ist es sicherer, das Implantat erst nach einer Heilungszeit zu setzen.
Keramikimplantate – natürlich, metallfrei und biokompatibel
Für Patientinnen und Patienten, die besonderen Wert auf metallfreie Lösungen legen, bieten wir moderne Keramikimplantate an.
Diese bestehen aus biokompatibler Hochleistungskeramik, die hervorragend vom Körper angenommen wird und sich durch ihre helle, zahnähnliche Farbe besonders ästhetisch in das natürliche Zahnfleisch einfügt.
Keramikimplantate sind ideal für sensible oder allergiegefährdete Menschen und überzeugen durch Langzeitverträglichkeit und Stabilität
All-on-4-Methode – Feste Zähne an einem Tag
Mit der modernen All-on-4-Implantatmethode können wir Patient:innen innerhalb eines Tages eine komplette, festsitzende Zahnreihe ermöglichen. Diese innovative Technik bietet eine schnelle, sichere und ästhetische Lösung für Menschen, die mehrere Zähne verloren haben oder eine herausnehmbare Prothese vermeiden möchten.
Auf Wunsch führen wir den Eingriff unter Vollnarkose durch – ideal für Angstpatient:innen
Die Technik
Die All-on-4-Methode nach Prof. Paulo Malo ist eine moderne und bewährte Technik, um Patient:innen mit fehlenden Zähnen wieder zu festsitzendem Zahnersatz zu verhelfen – oft ohne aufwendigen Knochenaufbau.
Bei dieser Methode werden vier speziell ausgerichtete Implantate in den Kiefer eingesetzt.
Zwei Implantate werden dabei im vorderen Kiefer senkrecht positioniert, die beiden hinteren in einem bestimmten Winkel (schräg) eingesetzt.
Dadurch kann der vorhandene Knochen optimal genutzt werden, auch wenn dieser bereits etwas zurückgegangen ist.
Das macht den sonst notwendigen Knochenaufbau meist überflüssig.
Bereits am selben Tag kann auf diesen Implantaten eine festsitzende provisorische Brücke befestigt werden – Sie verlassen die Praxis also mit festen, ästhetischen Zähnen.
Nach der Einheilphase wird die endgültige, individuell angefertigte Versorgung eingesetzt.
Diese Technik bietet viele Vorteile
• Keine langwierigen Knochenaufbauten notwendig
• Kürzere Behandlungszeit
• Sofort festsitzende Zähne und natürliche Ästhetik
• Hohe Stabilität und Tragekomfort
• Besonders geeignet für Menschen, die mehrere Zähne verloren haben oder bereits herausnehmbaren Zahnersatz tragen
Knochenaufbau – Grundlage für stabile Implantate
Nach dem Verlust eines Zahnes baut sich der Kieferknochen mit der Zeit oft langsam ab.
Der Grund: Der Knochen wird nicht mehr durch die natürliche Kaubelastung stimuliert und verliert dadurch an Höhe und Breite.
Auch Entzündungen, Parodontitis oder längere Zahnlosigkeit können zu einem Knochenrückgang führen.
Damit ein Zahnimplantat sicher und dauerhaft hält, muss jedoch genügend Knochenvolumen vorhanden sein.
Fehlt dieser Knochen, kann er durch einen gezielten Knochenaufbau (Augmentation) wiederhergestellt werden.
Je nach Ausgangssituation verwenden wir dafür körpereigenen Knochen, Knochenersatzmaterial oder kombinierte Verfahren.
In bestimmten Fällen kommt auch die Khoury-Methode (Bone-Shell-Technik) oder ein Sinuslift zum Einsatz, um ein stabiles Fundament für das Implantat zu schaffen.
Sinuslift
Wenn im seitlichen Oberkiefer (hintere Backenzähne) ein Implantat gesetzt werden soll, reicht der vorhandene Knochen manchmal nicht aus.
Der Grund: Im Laufe der Zeit kann sich der Kieferknochen nach Zahnverlust zurückbilden, während sich gleichzeitig die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) etwas absenkt.
Beim sogenannten Sinuslift wird der Boden der Kieferhöhle schonend angehoben und der entstandene Raum mit Knochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt.
So entsteht wieder genügend Knochenhöhe, um ein Implantat sicher und dauerhaft verankern zu können.
Der Eingriff erfolgt in unserer Praxis minimalinvasiv und unter lokaler Betäubung.
Nach einer kurzen Einheilzeit kann das Implantat – je nach Ausgangssituation – sofort oder in einem zweiten Schritt eingesetzt werden.
Dank moderner Techniken, wie Piezochirurgie und 3D-Diagnostik (DVT), wird das Verfahren besonders präzise und schonend durchgeführt.